Alkohol

Infografik mit zwei Gründen, warum Alkohol vermieden werden sollte

1. Suchterzeugende und gesundheitsschädliche Folgen

Alkohol hat suchterzeugende und gesundheitsschädliche Folgen. Typische Folgen eines hohen Alkoholkonsums sind Abhängigkeit, Kontrollverlust, Persönlichkeitsveränderungen, Gedächtnisstörungen, soziale Konflikte, Leberzirrhose, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Nervenschäden, eine erhöhte Infektanfälligkeit sowie ein gesteigertes Risiko für verschiedene Krebsarten.

Es ist unklar, bis zu welchen Mengen Alkohol sicher ist. Die britische Empfehlung gibt an, dass bis zu zwei Einheiten Alkohol pro Tag (eine Einheit entspricht 8 Gramm reinem Alkohol) als risikoarm gelten, sofern der Alkoholkonsum über drei oder mehr Tage verteilt wird und alkoholfreie Tage eingehalten werden.

Diese zwei Einheiten Alkohol pro Tag entsprechen ungefähr:

  • 800 ml Biermischgetränk (2,5 % Vol.) oder
  • 400 ml Bier (5 % Vol.) oder
  • 180 ml Wein (11 % Vol.) oder Sekt (11 % Vol.) oder
  • 100 ml Likör (20 % Vol.) oder
  • 50 ml Spirituosen (Schnaps, Wodka, Whisky) (40 % Vol.)

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. hingegen ist in ihren Empfehlungen deutlich strenger und betont, dass es keine risikofreie Menge an Alkohol gibt. Sie rät daher, vollständig auf Alkohol zu verzichten. Als risikoarm wird ein Alkoholkonsum von weniger als 4 g reinem Alkohol pro Tag (weniger als 27 g Alkohol pro Woche) eingestuft.

2. Versteckte Aromen, Süßungsmittel und Zucker

Alkoholische Getränke mit mehr als 1,2 % Vol. Alkohol müssen, mit Ausnahme von Bier, Wein und Weinerzeugnissen, keine Zutatenliste angeben. Somit benennen die meisten Liköre und Spirituosen ihre Zutaten nicht, obwohl häufig Aromen, Süßungsmittel und Zucker zugesetzt werden. Ein Tracking gemäß den Neatic-Grundsätzen ist bei diesen alkoholischen Getränken daher nicht möglich.

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